Historie

1996 wurde in Germering die erste Inline Hockey Mannschaft im Verband der Deutschen Inline Hockey Liga (DIHL); die Mannschaft wurde getauft “Roller Pirats” es war ein loser Zusammenschluß interessierter Spieler der Eishockey Wanderers und einiger Betreuer ohne offiziellen Vereinsstatus; Spielertrainer war zuerst Alfred Neidhart, der auch den Hallenboden gekauft hatte, und danach Eckard Schindler.

 

1997 wurde eine Pause eingelegt, 1998 ging es  weiter, inzwischen hatten sich die Pirats umgetauft in “Munich Wanderers Germering”; in den Vorrunden zur Deutschen Meisterschaft wurde Sieg um Sieg eingefahren, aber beim Endturnier in Freiburg war im Spiel gegen die “Jade Haie” aus Wilhelmshaven Schluß. Im Germeringer Team waren nur “Einheimische ” vertreten, die Mannschaft der Jade Haie bestand aus zwei Finnen und neun Weißrussen; durch eigenartige Schiedsrichterentscheidungen ging auch das Spiel um den dritten Platz verloren. Sieger wurde Düsseldorf gegen Wilhelmshaven.

 

1999 verloren die Munich Wanderers gegen Tölz den Einzug ins Halbfinale in einem dramatischen Spiel; der Tölzer Goalie mußte nach einem Kreislaufzusammenbruch wegen der Hitze vom Feld und ein Feldspieler mußte ins Tor. In Tölz verloren die Wanderers 16:4, im Polariom stand es zum Schluß  20:8. In der Verlängerung schossen die Tölzer das “Golden Goal”.

 

2000 kamen die Munich Wanderers bis ins Süd – Finale und spielten im heimischen Polariom, verloren aber mit 8:5; somit hatten die Düsseldorfer das deutsche Finale gegen Wilhelmshaven erreicht.

 

2001 waren die Munich Wanderers wieder im Finale gegen die Rhein Rollers aus Düsseldorf und verloren das Finale mit 7:5

 

Die Mannschaft wurde in 2002 erstmalig Deutscher Meister gegen die Formation aus Düsseldorf ;
der Sieg wurde erst in der Verlängerung nach Penalty – Schiessen mit 7:6 erreicht. Spielertrainer war, und ist es bis heute, Daniel Schury.

 

Für die Saison 2003 wurde nunmehr ein Verein gegründet und die Mannschaft wieder umgetauft; sie trägt nun den Vereinsnamen “Rolling Wanderers Germering e.V.  “.

 

2003 und 2004 wurde jeweils das Finale  knapp verpaßt, aber 2005 schlugen die Rolling Wanderers wieder zu und wurden auswärts gegen Schwenningen mit 5:3 wieder Deutscher Meister, nachdem das Hinspiel im Polariom mit 19:5 gewonnen wurde.

 

In 2005 wurde auch eine U 15 Mannschaft gebildet, die im heimischen Polariom ebenfalls Deutscher Meister wurde; in einer Gruppe mit Füssen und Bad Tölz; ausschlaggebend war hier das bessere Torverhältnis der Germeringer.

 

2006 fanden die Endspiele wiederum im Polariom statt und die Rolling Wanderers fertigten im Halbfinale die Schwenninger Power Wings mit 15:3 ab und hatten es im Endspiel mit den Königsbrunner Pinguinen zu tun, die Düsseldorf mit 10:1 geschlagen hatten. Die Pinguine führten im zweiten Viertel bereits mit 4:1, als für Germering doch noch der Ausgleich gelang, dann zwei Minuten vor Schluß sogar das 6:5, aber postwendend fiel der Ausgleichstreffer. In der Verlängerung dann das “Golden Goal” durch Rainer Suchan.

 

2007 wurden die Endspiele wiederum im Polariom angesetzt; die Halbfinale Landsberg gegen Düsseldorf und Germering gegen Deggendorf. Düsseldorf und Landsberg mußten nach dem 5:5 in die Verlängerung und das entscheidende Tor schoß Düsseldorf; die Rolling Wanderers schlugen die Deggendorfer nach zähem Beginn dann doch noch klar mit 15:4.

 

Im Endspiel führten die Rolling Wanderers bereits mit 5:1, aber plötzlich waren die Düsseldorfer da und es hieß 6:6, also mußte wie im Vorjahr der “sudden death” entscheiden. Nach gut 2 Minuten in der Verlängerung schoß Michael Wolf für Germering den entscheidenden Siegtreffer.

 

Damit sind die Rolling Wanderers Germering jetzt zum vierten Mal Deutscher Meister und zuletzt dreimal in Folge.

 

(Fortsetzung folgt)